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Veränderungen im Laufe eines Bloggerlebens

von Suzu

Momentan überarbeite ich meine alten Blogposts, die ich von Sweet-Butterfly.de zu diesem Blog mit rüber nehmen möchte. (Die ersten Beiträge sind übrigens bereits online.) Meine Anfänge mit Sweet-Butterfly.de reichen zurück bis in den Juli 2007 und wurden von meinem 21jährigen Ich verfasst. Da ich jeden Beitrag auf fehlerhafte Links, Bilder und auch Rechtschreibfehler überprüfe, lese ich diese gezwungenermaßen. Dabei ist mir zu den aktuelleren Posts und den Veränderungen im Laufe der Zeit einiges aufgefallen, was mich ins Grübeln gebracht hat.

Leben heißt Veränderung

Mit 21 war ich bereits 5 Jahre mit meinem damaligen Freund/jetzt Mann zusammen, lebte noch bei meiner Mutter, mein Papa war vor kurzem verstorben. Ich hatte 2 Jahre zuvor meine Ausbildung beendet und meine erste feste Stelle bei meinem Dienstherren bekommen. Mein Privatleben drehte sich damals verstärkt um meine Hobbys. Hausbau und Hochzeit waren noch in weiter Ferne. Stattdessen zeichnete ich viel, traf mich gerne mit Freunden, die die gleichen Hobbys wie mein Partner und ich hatten. Seitdem ist viel passiert und auch ich habe mich verändert, mal davon abgesehen, dass ich älter geworden bin.  😉

Ich fand neue Hobbys und legte dafür andere ab. Freundschaften verliefen im Sande, weil man sich nicht mehr sah, dafür lernte ich andere tolle Menschen kennen.

Ende 2008 zog ich bei Mama aus und war plötzlich für mich selbst verantwortlich. 2010 heirateten mein Mann und ich. Bereits ein Jahr später, begannen die Vorarbeiten zum Hausbau. 2012 folgte die heiße Phase mit Umzug im September des gleichen Jahres. Seitdem beschäftigte uns die Gartengestaltung aber auch Dinge, die man als Häuslebesitzer so im Kopf hat.

Aus heutiger Sicht fand ich meine „Sorgen“ und „Probleme“ mit 21 schon etwas unbedeutend. Etwas überspitzt gesagt: Meine Größte Sorge war vielleicht ob meine neuste Ball Jointed Doll beim Zoll hängen blieb oder was ich als nächstes für ein Cosplay nähe. Schon fast lachhaft, wenn ich an solche Dinge wie meinen Motorschaden, die nächste Rechnung eines Handwerkers, die Spechtlöcher in unserer Fassade denke.

Natürlich spiegelte sich das auch in meinen Posts wieder, die damals zum Teil noch eher wie ein Tagebuch geschrieben waren, denn das war mein Blog für mich auch: ein Tagebuch und Portfolio.

Ich glaube Rückwirkend waren 2001 bis 2011 sogar meine kreativsten Jahre, was aber auch daran lag, dass ich wesentlich mehr Zeit hatte als heute.

Dinge, die ich mal machen wollte

In all den Jahren bin ich über viele Dinge gestolpert, die mich interessierten, die ich mal machen wollte. Leider ist es oft nicht dazu gekommen. Spätestens seit meiner Entdeckung von Pinterest ist das noch schlimmer geworden. Ich habe nun tatsächlich eine kleine Liste angefangen mit Dingen an die ich mich noch erinnern möchte um vielleicht doch noch einen Versuch zu wagen.

Was ich ändern möchte

Für die Zukunft wünsche ich mir, doch etwas mehr aus meinem Leben zu berichten und eben nicht nur von den neusten Kreativprojekten oder was ich tolles entdeckt habe. Außerdem würde ich gerne an ein paar Bloggeraktionen teilnehmen. Blogparaden oder Stöckchen gab es hier auch schon lange nicht mehr. Gibt es sowas überhaupt noch in der Blogpsphäre? Falls du welche kennst, wäre ich über einen Kommentar dazu echt dankbar.

Ich möchte nicht, dass mein Blog zu einem reinen „Influencer Blog“ verkommt, der nur mit Werbung und Affiliate Links zugekleistert wird, weil ich nichts mehr Persönliches berichte.

Deine Meinung interessiert mich

Mich würde mal interessieren, wie du das siehst. Vermisst du meine Berichte und Themen von Früher? Gibt es bestimmte Dinge, die dich hier besonders interessieren? Lass mir doch bitte einen Kommentar dazu da. Ich bin echt gespannt und würde mich freuen!

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